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Krimmler Wasserfälle & Krimmler Achental

Mit einer Fallhöhe von 380 m sind die Krimmler Wasserfälle die fünfthöchsten Wasserfälle der Welt und die höchsten Europas. Der 4 km lange, sehr gut ausgebaute Wasserfallweg führt Sie mit zahlreichen Aussichtspunkten und Kanzeln hautnah an das Naturschauspiel Krimmler Wasserfälle heran. Bis zum obersten Wasserfall benötigt man ca. 1 1/2 h.

Das Wasserfall-Taxi bringt Sie bequem bis zum mittleren oder bis zum oberen Fall. Von dort können Sie entweder weiter ins Krimmler Achental oder zurück nach Krimml wandern.

Das Krimmler Achental ist das längste und höchstgelegenste Tauerntal. Es erwarten Sie hier wunderschöne Almböden mit zahlreichen verschiedenen Pflanzen. Bis zum Talschluss finden Sie einige Hütten die zur Stärkung und zur Rast einladen.

Im Talinneren zweigen noch zwei Seitentäler, das Rainbach- und das Windbachtal ab. Vom Windbachtal gelangt man übern den Krimmler Tauern ins benachbarte Südtirol, genauer gesagt ins Ahrntal. Am Talschulss erwartet Sie der imposante Krimmler Kees, ein wild zerklüfteter Hanggletscher, wo auch die Krimmler Ache entspringt. Der Ursprung des Wasserfalls.

Gerne sind wir Ihnen bei Ihrer Tourenplanung behilflich.

G'sund durchatmen - "Naturheilmittel Krimmler Wasserfälle"

Eine wissenschaftliche Studie bestätigt: 
Der Aufenthalt bei den Krimmler Wasserfällen bewirkt eine nachhaltige funktionelle, symptomatische und immunologische Verbesserung bei Asthma- Symptomen.

 Ausgangspunkt dieser klinischen Studie war folgende Entdeckung:
 Die Krimmler Wasserfälle sollten bereits 1803 zum Heilbad erklärt werden.
 Der damalige Landphysikus von Zell am See, Dr. Paul Oberlechner, schilderte wie folgt: "Die Krimmler Wasserfälle als Remedium gegen Stadtleben und Empfindeley."

.... denn das Spritzbad, behauptet er ferner, übertrifft alle Arzneyen unter der Sonne in einer Nervenschwäche, welche aus dem Stadtleben, Vielsitzen, Kopfbrechen, Ärgernisse, Kummer, starkem Kaffee, unmäßigem Medizinieren oder Blutlassen, unordentlicher Eß- und Schlafzeit, Enthaltung von Fleischspeisen, strenger Diät, frühzeitigen oder übertriebenen Venusopfern, Selbstbefleckung, einem lang anhaltenden, oft erneuerten Fluß, Romanlesen und Empfindeley entspringt.

Wer die Simplizität liebt, der wird das Spritzbad, wenn er es noch nicht kennt, bei der ersten Gelegenheit eines Versuches würdigen, indem man es schwach und stark, leicht und nachdrücklich, ja, ich möchte sagen, gelinde und drastisch machen kann, und dasselbe nicht nur in der beschriebenen Nervenschwäche dienlich, sondern auch in einer solchen Schwäche der Theile oder des Ganzen, die von anderen, auch mechanischen Ursachen entsteht, sehr heilsam ist." (Quelle: Salzburger Landeschronik)

Durch Kombination verschiedener Erkenntnisse über die "Wasserfall-Elektrizität" und vorhandene ältere medizinische Literatur zu diesem Thema wurde über mehrere Jahre hinweg die Absicht zu einem wissenschaftlichen Beweis der Erkenntnisse des Dr. Oberlechner immer konkreter.
Letztlich wurde in der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU) einen kompetenter Partner gefunden, der am sehr aussichtsreichen Thema "Asthma und Allergien" die Heilwirkungen des Wasserfalls in Krimml im Zeitraum 2006 bis 2008 untersucht hat. Dazu wurde im Juli und August 2007 in Krimml das "Splash Camp Krimml" eingerichtet, bei dem eine klinische Studie mit 54 asthmatischen Kindern durchgeführt wurde.

Ergebnisse Studie "Splash Camp Krimml"
: Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass durch die Exposition am Wasserfall nachhaltig funktionelle, symptomatische und immunologische Verbesserung erzielt werden konnte.

Die "Wasserfallkinder" zeigen nach drei Wochen im Vergleich zur "Nicht-Wasserfall-Kontrollgruppe":
Signifikant höhere Anzahl regulatorischer T-Zellen, Zellen, die das Immunsystem "balanzieren" und die asthmatische Entzündung verringern Signifikant höhere gamma delta T-Zell-Zahlen, Zellen, welche die Atemwege und Lunge nach einem schmerzhaften Asthmaanfall wieder entspannen. Signifikant mehr Aktivierungsmarker der angeborenen Immunität - ein weiteres Zeichen für eine "Gesundung" des Immunsystems. Signifikant weniger Eosinophil-Kationisches Protein, ein Marker der allergischen Entzündung
Signifikant weniger Allergie- und entzündungsauslösende biochemische Botenstoffe (IL-5, IL-13).

Der Asthma-Symptom-Wert verbessert sich zwar bei beiden Gruppen innerhalb der drei Wochen Campaufenthalt - aber nur bei den "Wasserfallkindern" hielt der positive Effekt vier Monate lang an. Auch eine Verbesserung der Lungenfunktion war nur bei dieser Gruppe zwei Monate nach dem Camp noch um 30 Prozent besser als im Vergleich zu "vor dem Camp". Auch weitere Asthmaparameter verbesserten sich in der Wasserfallgruppe nachhaltig signifikant.
 
Verantwortlich dafür ist offenbar vor allem die Wirkung feinster elektrisch geladener Wasserteilchen, die durch den mikrofeinen Sprühnebel an den Krimmler Wasserfällen über die Atemwege in die Lunge gelangen und so nachhaltige, funktionelle, symptomatische und immunologische Verbesserungen bewirken. Klimatherapie an den Krimmler Wasserfällen bietet somit eine neue, sanfte und natürliche Therapieoption bei Allergien und Asthma junger PatientInnen.

Ausblick


Mit größtem Interesse werden derzeit die laufenden Forschungen der PMU über die Auswirkungen eines Kurzaufenthaltes am Wasserfall auf Stressabbau und Immunsystem sowie die physiologische Wirkungsweise des Wasserfalls erwartet, und es liegen bereits erste, hoch interessante Ergebnisse vor.
Hinsichtlich der praktischen lokalen Auswirkungen der Forschungsergebnisse der PMU auf Asthma und Allergien gilt folgendes:
 
Kurzfristig werden im Jahr 2008 lediglich einige provisorische Sofortmaßnahmen wie Aufstellung von Sitzgelegenheiten im Wasserfallbereich und Informationsmaßnahmen gesetzt werden, und in der WasserWunderWelt Krimml wird noch im Lauf des August eine Sonderschau zum Thema "Wasserfall-Gesundheit" eingerichtet werden.
 An weiterführenden Maßnahmen, die den Anforderungen umfassender gesundheitstouristischer Natur entsprechen, wird im Zusammenwirken von Land Salzburg, Großglockner Hochalpenstraßen AG, der PMU, dem Österreichischen Alpenverein, der Orts-Gemeinde Krimml, der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern Mittersill und außenstehenden Experten auch im Zusammenwirken mit der Wirtschaftskammer Salzburg gearbeitet.


Abhängig vom Standort findet man in der Atemluft etwa 300 bis 3000 Ionenpaare pro Kubikzentimeter, in unmittelbarer Wasserfallnähe werden Werte bis 70000 gemessen. Gesund für den Menschen sind sogenannte „leichte” Luftionen, die in der Regel aus negativ geladenen Sauerstoffmolekülen bestehen, die sich an Wassertröpfchen anlagern können und dann eine besonders hohe Konzentration und damit medizinische Wirksamkeit erlangen.
Medizinische Wirksamkeit können diese negativen Luftionen insbesondere über den Atemtrakt erlangen. Studien haben gezeigt, dass die inhalierten Luftionen größtenteils bereits im Bereich der Nasenwege ihre Ladung an die Schleimhäute abgeben. Negative Luftionen beschleunigen die Schlaggeschwindigkeit der Flimmerhärchen in der Nasenschleimhaut. Dadurch kommt es zu einer wesentlich stärkeren Reinigungswirkung der Nasenschleimhaut und der Schleimhäute des Atemtraktes.

Infos unter: www.wasserfaelle-krimml.at